2018 hat begonnen, für mich nicht nur ein neues Jahr, sondern eine Totalveränderungen in ziemlich vielen Bereichen. Auch das Bloggen soll sich drastisch ändern: Das tun, was mir Spaß macht, egal was andere sagen. Das ist wohl mein neues Lebensmotto.

Die Neuerscheiungsposts bleiben erhalten, auch wenn ich nicht mehr so viel Jagd auf neue Bücher machen möchte wie zuvor bei der „Die Leserin“. Mehr Backlist, mehr Langsamkeit, mehr Respekt vor den Büchern und Genuss mit ihnen. Deswegen sehen meine Neuerscheinungsposts auch etwas anders aus. Denn es wird abgewogen. Oder um in der Schurkensprache zu bleiben: ausgestochen.

1:0 für „Mann am Boden“

Roger Smith: Mann am Boden ©2018 Tropen

Roger Smith: Mann am Boden ©2018 Tropen

Roger Smith: Mann am Boden
Erscheint am 15.01.2018 im Tropen Verlag ⇔, 336 Seiten, 978-3608502176

Buchbeschreibung: Tucson, Arizona. Eine dreiköpfige Familie wird in ihrem eigenen Haus überfallen und als Geisel gehalten. Doch schnell offenbart sich, dass der Vater ein doppeltes Spiel spielt. Wer sind die wahren Täter und wer die Opfer?

Zehn Jahre ist es her, seit John Turner und seine Frau ihre Zelte in Südafrika abbrachen, um gemeinsam mit ihrer Tochter Lucy in den USA ein neues Leben aufzubauen. Als drei Männer in ihr Haus in Arizona eindringen und sie als Geiseln nehmen, zerbricht das familiäre Idyll. Langsam kommen die Schatten aus Turners Vergangenheit ans Licht. Warum verließ die Familie ihre Heimat Johannesburg so überstürzt? Roger Smith, der härteste Krimiautor Südafrikas, erzählt in rasantem Tempo von Vertrauen, Korruption und den Fehlern der Vergangenheit, die jeden von uns zwangsläufig einholen. Und er beweist: Unschuldige gibt es in dieser Welt nicht.

Roberto Saviano: Der Clan der Kinder ©2018 Hanser

Roberto Saviano: Der Clan der Kinder ©2018 Hanser

Roberto Saviano: Der Clan der Kinder
Erscheint am 29.01.2018 im Hanser Verlag ⇔, 416 Seiten, 978-3-446-25821-1

Buchbeschreibung: Zehn Jungen rasen auf ihren Motorrollern durch die Stadt. Sie heißen Maraja, Dentino, Lollipop, Drone, sie tragen Markenschuhe und den Namen der Freundin auf die Schulter tätowiert – und sie wollen alles haben. In Neapel ist das nur eine Frage der richtigen Camorra-Bande. Der Weg vom Pusher zum Killer ist kurz. Auf den Dächern der Stadt üben die 15-jährigen mit Sturmgewehren, zielen auf Mülltonnen und Fensterscheiben. Bald gilt ein Menschenleben weniger als ein gebrochenes Wort. Sie fühlen sich unsterblich, bis der Glanz ihres rasanten Lebens sie schließlich selbst blendet. Roberto Savianos erster großer Roman erzählt von einer Jugend ohne Gott: schnell, brutal und ohne Pardon.

Zwei harte Bücher steigen in den Ring. Roger Smith ist immer heftig zu lesen, dabei hat er aber auch immer einen gesellschaftskritischen Blick im Hintergrund. Ich liebe den südafrikanischen Thrill jedes Mal aufs Neue.
Von Roberto Saviano kenne ich noch nichts. Für mich ein Unbekannter. Nicht so sein Thema, die Mafia, die ist ja auch außerhalb von Krimilesern bekannt. Und ja, die Buchbeschreibung klingt so richtig schurkenhaft und eigentlich passend zu meiner Leseleidenschaft und diesem Blog.
Aber hey, Roger Smith! Sorry, der Punkt ist unfair, aber geht eindeutig an Südafrika.

0:1 für „Das Mädchen im blauen Mantel“

Jon McGregor: Speicher 13 ©2018 Liebeskind

Jon McGregor: Speicher 13 ©2018 Liebeskind

Jon McGregor: Speicher 13
Erscheint am 22.01.2018 im Liebeskind Verlag ⇔, 352 Seiten, 978-3-95438-084-8

Buchbeschreibung: Ein kleines Dorf in Mittelengland. Die dreizehnjährige Rebecca Shaw, die hier mit ihren Eltern die Weihnachtsferien verbringt, kehrt von einer Moorwanderung nicht zurück. Die Polizei leitet umgehend eine großangelegte Suchaktion ein. Ein Hubschrauber wird eingesetzt, Beamte durchkämmen die Gegend, Taucher kontrollieren die umliegenden Speicherseen. Auch die Dorfbewohner beteiligen sich an der Suche. Die Presse erfährt vom Verschwinden des Mädchens und schickt Reporter vor Ort. Bald schon fürchten alle Beteiligten das Schlimmste, und die Leute im Dorf müssen einen Weg finden, im Schatten der Ereignisse ihren Alltag zu bewältigen …

Monica Hesse: Das Mädchen im blauen Mantel ©2018 cbj

Monica Hesse: Das Mädchen im blauen Mantel ©2018 cbj

Monica Hesse: Das Mädchen im blauen Mantel
Erscheint am 22.01.2018 bei cbj ⇔ 384 Seiten, 978-3-570-17283-4, Jugendbuch ab 12 Jahren

Buchbeschreibung: Amsterdam ist von den Nazis besetzt. Hanneke verbringt ihre Tage damit, Schwarzmarktgüter zu beschaffen, ihre Abende damit, ihren besorgten Eltern genau das zu verheimlichen, und jede wache Minute damit, um ihren Freund zu trauern, der an der Front gefallen ist. Ihre illegalen Geschäfte betrachtet sie als kleinen Akt der Rebellion. Aber eines Tages erhält sie einen sehr ungewöhnlichen Auftrag. Eine ihrer Kundinnen bittet sie, ein Mädchen zu finden. Ein jüdisches Mädchen, das aus dem Geheimversteck in ihrem Haus verschwunden ist. Auf der Suche nach diesem Mädchen gerät Hanneke in ein Netz aus Lügen, Rätseln und Geheimnissen.

Zwei Bücher, deren Buchbeschreibungen bei mir sofort Emotionen wecken. Ich liebe die Bücher aus dem Liebeskind Verlag und bei „Speicher 13“ von Jon McGregor frage ich mich sofort: Wie gehen Menschen mit einer solchen Ungewissheit, mit einem solchen Verlust um? Nicht nur die nahen Angehörigen, sondern all die Dorfbewohner? Jeder einzelne von ihnen? Ich könnte mir vorstellen, dass da auch ziemlich kalte Persönlichkeiten zum Vorschein kommen. Ganz anders, als es der Leser erwarten würde.
Monica Hesse dagegen nimmt sich ein Thema vor, das schon alleine durch die Einordnung Schrecken, Grauen und Qual verursacht: Die Nazi-Zeit. Der Zweite Weltkrieg. Eine der dunkelsten Epochen unserer Geschichte. Und das in einem Jugendroman verpackt.
Hier ist es nicht leicht, eine Wahl zu treffen. Beide Bücher entfachen meine Neugier. Aber da ich Jugendromane, die meinen Lesegeschmack treffen, eher selten finde, geht der Punkt knapp an „Das Mädchen im blauen Mantel“.

1:1 für „Dein finsteres Herz“ und „Die schwere Hand“

Dror Mishani: Die schwere Hand ©2018 Zsolnay

Dror Mishani: Die schwere Hand ©2018 Zsolnay

Dror Mishani: Die schwere Hand
Erscheint am 29.01.2018 im Zsolnay Verlag ⇔, 288 Seiten, 978-3-552-05884-2

Buchbeschreibung: Avi Avraham, der „melancholische Sturkopf“, ist soeben zum Leiter des Ermittlungsdezernats von Cholon-Ayalon, Israel, ernannt worden. Beim nächsten Einsatz erkennt er die Leiche sofort: Lea Jäger. Sie war vor ein paar Jahren vergewaltigt worden, der Täter sitzt im Gefängnis. Jetzt fällt der Verdacht auf einen Mann in Polizeiuniform. Trotz heftiger Widerstände in den eigenen Reihen sucht Avi weitere Frauen, die nach einer Vergewaltigung erneut von einem Polizeibeamten vernommen wurden. Dabei stößt er auf eine junge Bankangestellte, die einige Jahre zuvor von einem Unbekannten brutal misshandelt wurde. Als er sie und ihren Mann aufs Revier bittet, kommt es zur Tragödie.

Tony Parsons: Dein finsteres Herz ©2018 Bastei Lübbe

Tony Parsons: Dein finsteres Herz ©2018 Bastei Lübbe

Tony Parsons: Dein finsteres Herz
Erscheint am 26.01.2018 bei Bastei Lübbe ⇔ als TB-Neuauflage, 431 Seiten, 978-3-404-17663-2

Buchbeschreibung: Vor zwanzig Jahren trafen sieben Jungen in der elitären Privatschule Potter’s Field aufeinander und wurden Freunde. Nun sterben sie, einer nach dem anderen, auf unvorstellbar grausame Art. Das ruft Detective Constable Max Wolfe auf den Plan: Espressojunkie, Hundeliebhaber, alleinerziehender Vater. Und der Albtraum jedes Mörders.
Max folgt der blutigen Fährte des Killers von Londons Hinterhöfen und hell erleuchteten Straßen bis in die dunkelsten Winkel des Internets. Stück für Stück kommt er dem Täter näher – ohne zu bemerken, dass er längst nicht mehr der Jäger, sondern der Gejagte ist …

Ein glattes Unentschieden gibt es zwischen Tony Parsons und Dror Mishani. Beide Autoren sind Größen in der Krimiszene, Insidertipps sozusagen. Von beiden habe ich bis jetzt noch nichts gelesen, weil ich via „Die Leserin“ einfach nicht dazu gekommen bin (das lag an dem Neuerscheinungswahnsinn, den ich dort selbst fabrizierte). Von Tony Parsons „DS-Wolfe-Reihe“ liegen drei Bände bereits seit Jahren hier, denn Bastei Lübbe bringt die Reihe in einem – wie ich finde – ansehnlichen, neuem Gewand heraus. Von Dror Mishani habe ich den zweiten Band der Reihe hier liegen und wenn ich so nachdenke, ich glaube, ich war literarisch noch nie in Israel unterwegs.
Von daher freue ich mich auf zwei mir bis dato noch unbekannte Reihen, die immer wieder bei Krimilesern und -kritikern für Begeisterung sorgen.

1:0 für „Das Jesus-Experiment“

Bernd Roßbach: Das Jesus-Experiment ©2018 Feuerwerke

Bernd Roßbach: Das Jesus-Experiment ©2018 Feuerwerke

Bernd Roßbach: Das Jesus-Experiment
Erscheint am 16.01.2018 im Feuerwerke Verlag ⇔, 454 Seiten, B077XVT362 (Kindle-Ebook)

Buchbeschreibung: Eine Erfindung, die vererbte Erinnerungen sichtbar macht. Ein Ahnenforscher, der auf die einzige noch lebende Nachfahrin von Pontius Pilatus stößt. Und eine unbarmherzige Macht, die ihr letztes Geheimnis schützen will – um jeden Preis …

Der Hirnforscher Tom Jennings ist auf dem Höhepunkt seines Erfolges angelangt. Ein von ihm erfundenes Verfahren macht vererbte Erinnerungen sichtbar und stellt so die Welt, wie wir sie kennen, auf den Kopf.
Als Jennings im Zuge seiner Forschungen auf die Autistin Giulia trifft, verändert dies alles. Denn sie ist die direkte Nachfahrin von Pontius Pilatus, der IHN mit eigenen Augen gesehen hat. Nach Jahrtausenden wird die Welt somit erstmals Bilder von Jesus Christus zu sehen bekommen.
Als dadurch jedoch Zweifel an der Auferstehung des Messias wach werden, wendet sich die älteste Macht der Welt gegen Jennings, und eine Treibjagd durch Rom, Verona und die Katakomben von Paris beginnt …

Max Seeck: Der gesetzlose Richter ©2018 Blanvalet

Max Seeck: Der gesetzlose Richter ©2018 Blanvalet

Max Seeck: Der gesetzlose Richter
Erscheint am 15.01.2018 im Blanvalet Verlag ⇔, 480 Seiten, 978-3-7341-0515-9

Buchbeschreibung: Viele Jahre ist es her, seit Daniel Kuisma als Soldat im ehemaligen Jugoslawien diente und tief traumatisiert in seine finnische Heimat zurückkehrte. Nun führt ihn das Verschwinden eines Landmanns zurück nach Kroatien. Doch was zuerst wie die Entführung eines finnischen Botschafters aussieht, entpuppt sich als persönlicher Racheakt an Kuisma. Denn dieser war einst Mitglied einer geheimen Eliteeinheit, die Kriegsverbrecher aufspürte und den Behörden auslieferte. Nun hat jemand den Spieß umgedreht und macht aus dem Jäger Kuisma den Gejagten. Doch damit Daniel Kuisma den Drahtzieher finden kann, muss er in seine dunkle Vergangenheit eintauchen …

Das letzte Wort ist hier in diesem Ausscheidungskampf noch nicht gesprochen, muss ich zugeben. Entscheiden werden das wohl die Leseproben.
Ein Finne mit deutschen Wurzeln ist Max Seeck, der während eines Kroatien-Urlaubs diesen Thriller zu schreiben begann. Okay, ich habe ein Herz für Kroatien und ich muss zugeben, so viele Thriller, die in Kroatien spielen, habe ich noch nicht gelesen. Und hier würde mich interessieren, wie er das Thema der Traumatisierung gelöst hat.
Aber: Epigenetik! Das ist mal ein Thema, das mich brennend interessiert. Vererbte Erinnerungen. Gibt es nicht? Gibt es doch! Kein Witz! Wissenschaftlich anerkannt ist ein Mäuse-Expermiment: Wenn man Mäuse unter Strom setzt, während sie einen bestimmten Duftstoff ausgesetzt sind, reagieren auch die Jungen der Mäuse auf diesen Duft mit Angst, obwohl sie nie in Angst versetzt bzw. diesen Duft zuvor ausgesetzt wurden. Sie müssen die Verbindung zwischen Duft und Gefahr also vererbt bekommen haben. Dieses Feld geht noch viel weiter. Morphologische Felder, etc. Alles Dinge, die bisher als Unsinn abgetan wurden.
Im letzten Jahr habe ich vieles darüber gelesen. Umso mehr freute ich mich, als mich eine Email des Autors Bernd Roßbach erreichte, in der er mir sein Buch vorstellte. Ein Epigenetik-Thema in einem Mystery-Thriller? Tolle Idee! Ich hoffe, die Leseprobe kann mich überzeugen, denn schon alleine von der Themenwahl her habe ich angebissen. Von daher steht es momentan 1:0 für Jesus.

Kein Gegner für „Wie Wölfe im Winter“

Tyrell Johnson: Wie Wölfe im Winter ©2018 HarperCollins

Tyrell Johnson: Wie Wölfe im Winter ©2018 HarperCollins

Tyrell Johnson: Wie Wölfe im Winter
Erscheint am 02.01.2018 im HarperCollins Verlag ⇔, 352 Seiten, 978-3-95967-132-3

Buchbeschreibung: Die Welt, wie Lynn sie kannte, existiert nicht mehr, seit ein Grippevirus einen Großteil der Menschheit ausgelöscht hat. Mit ihrer Familie kämpft sie im eisigen Yukon ums Überleben. Jahrelang haben sie keinen Kontakt zum Rest der Welt gehabt, bis plötzlich ein Fremder erscheint. Er wird verfolgt, und sie nehmen ihn bei sich auf. Doch in dieser neuen Welt ohne Nahrung, ohne Regeln und ohne Moral bringen sich Lynn und die anderen damit in Lebensgefahr …

Keinen Gegner hat der postapokalyptische Thriller von Tyrell Johnson. Postapokalyptische Thriller gehen immer. Sie zeigen oft, wie nah die Menschen mit ihren Experimenten am Rande des Weltuntergangs hantieren. Solche Bücher sind spannend zu lesen und bieten gleichzeitig auch eine Vorwarnung. Von daher: Ein Must-Read für den BLOG der SCHURKEN.


Ein Blick auf meine aktuelle – geplante – Leseliste:

Einen schönen Lesemonat euch! Fangt sie ein, die Schurken! Los geht’s!

  1. Da sind einige wirklich gutklingende Titel dabei! Und dieses Buch gegen Buch gefällt mir! Bin gespannt was so alles hier passiert und welche Bücher den Weg zu dir finden.

    Antworten

    1. Hallo liebe Janna!

      Mein erster Kommentar im neuen Blog. Wie aufregend! Danke!

      Dieses „Buch gegen Buch“ ist eine Überlebensstrategie. Meine Neuerscheinungslisten sind nämlich eh schon die abgespeckte Version meiner Vormerkliste. Da ich aber vermehrt thematisch lesen möchte, dadurch auch auf die Backlist zurückgreifen will, darf (kann) ich gar nicht mehr so viele neue Bücher dazukaufen wie sonst. Deswegen lasse ich die Bücher sich untereinander ausstechen. Eine fast natürliche Auslese sozusagen.

      Dir einen tollen Lesemonat! Liebe Grüße, Iris

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  2. Woooow
    Liebe Iris, da hast du gleich den nächsten schurkigen Fan auf deiner neuen Seite. Roger Smith? GENIAL. Die anderen? Alle haben will 😀
    Toll, ich fühle mich hier direkt wohl und wünsche dir einen super guten Start mit deinem neuen Blog und mir viele neue schurkige Beiträge von dir hier. Echt klasse gemacht
    Liebe Grüße
    Kerstin

    Antworten

    1. Woah! Ich bin begeistert von eurer Begeisterung und nehme sie als Motivation mit auf meinen Weg :-). Herzlichen Dank!!!
      Ja, Roger Smith ist wirklich genial und jedes Mal Lesegenuss allerhöchsten Güte. Ich freue mich schon riesig auf die Neuerscheinung.
      Ich danke dir für den Motivationsschub! Liebste Grüße, Iris

      Antworten

  3. Zuerst einmal wünsche ich Dir alles Gute mit dem neuen Blog. Ich finde den Titel richtig toll und ich bin gespannt auf die kommenden Beiträge. Ich habe mir auch vorgenommen, mich mehr der Backlist zu widmen, Titel auszugraben, die schon vor Jahren erschienen sind. Ich denke, dies könnte auch eine Strategie sein, um der zweimal jährlichen Bücherflut etwas zu entkommen und nicht nur jene Bücher vorzustellen, die auf anderen Blogs besprochen werden. Viele Grüße und toi toi toi

    Antworten

    1. Hallo Constanze!
      Vielen lieben Dank!
      Diese Jagd nach Neuerscheinungen bei der Leserin hat mich tatsächlich gestresst (merke ich jetzt umso mehr, weil dies wegfällt). Momentan lese ich vorzugsweise thematisch (derzeit Resozialisierung Exhäftlinge) und ich genieße zum ersten Mal seit Langem wieder das Lesen selbst. Einige Bücher lese ich nochmals, andere suche ich mir raus, ohne dabei auf das Erscheinungsdatum zu achten.
      Ich glaube, ich habe den Lesegenuss wieder gefunden :-).
      Also ich kann nur sagen: Backlist-lesen macht Spaß! So richtig! Herzlichen Dank für deine Zeilen! Liebe Grüße, Iris

      Antworten

  4. Hallo Iris!

    Mir gefällt dein neues Duell der Neuerscheinungen wirklich gut und das ein oder andere Buch findet sich auch auf meiner Beobachtungsliste wieder, z.B. der neue Roger Smith 😉

    Ich freue mich auch auf den neuen Tony-Parsons-Band, nachdem ich bei der Max-Wolfe-Serie zunächst noch ein paar Startschwierigkeiten hatte und die ersten beiden Bücher für mich relativ austauschbar waren. Den dritten fand ich dann aber deutlich besser, sodass ich gespannt bin ob die positive Entwicklung weitergeht 🙂

    Antworten

    1. Hallo Sebastian!

      Vielen lieben Dank! Den Neuerscheinungsringkampf behalte ich auch erstmal bei, der hilft tatsächlich beim Vorabaussortieren :-).

      Jetzt musste ich schnell mal deine Rezensionen zu Parsons nachlesen. Gute Wertung, aber im Fazit „wenig originell“. Beim zweiten Band ähnliches. Wenigstens wird es für mich jetzt wieder spannend, denn bei so viel Euphorie tut ein bisschen Kritik ganz gut ;-).

      „Das Inselhaus“ von deiner Vormerkliste ist bei mir ganz knapp ausgestiegen. Aber das heißt ja nix bei mir *lach*. Einen schönen Lesemonat dir! Vielen Dank für deinen Besuch! Liebe Grüße, Iris

      Antworten

  5. Eine schöne Idee, immer zwei Bücher gegeneinander antreten zu lassen. So würde mir vielleicht auch die eine oder andere Entscheidung, welches SUB-Buch ich als nächstes lesen soll, leichter fallen.
    Seit mich Roger Smith vor vielen Jahren mit „Kap der Finsternis“ schon überzeugt hat, sammele ich seine Bücher. Zum Lesen komme ich aus Zeitmangel eher nicht, aber jedes Mal wenn ich eines seiner Bücher in der Hand habe oder darüber lese, wandern sie wieder nach oben in der Leseliste. Ich liebe Thriller der härteren Art.

    Genauso wie postapokalyptische Thriller und deshalb ist „Wie Wölfe im Winter“ gleich auf meine Leseliste gewandert. Vielen Dank für diesen Tipp!

    LG Gabi

    Antworten

    1. Hallo Gabi,

      so ein Sammler bin ich auch. Bei bestimmten Autoren lese ich oft nicht mal die Buchbeschreibung, sondern bestelle gleich mal „blind“ vor. Und dann liegen die Bücher hier rum und warten, und warten, und warten. Aber Hauptsache, ich hab sie da. *lach*
      Roger Smith ist da aber tatsächlich eine große Ausnahme. Seine Bücher lese ich sofort nach Erhalt. Momentan mache ich sogar ein Re-Read seiner Bücher, damit ich sie auf dem Schurkenblog alle beisammen habe. Aber der Januar ist sowieso ein Re-Read-Monat für mich. Endlich habe ich mal Zeit dafür. 🙂

      Wir scheinen ja den ziemlich gleichen Lesegeschmack zu haben! Einen tollen Lesemonat dir!

      Antworten

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