Der Februar wird böse. Böse enden für den SuB. Meine Vormerkliste ist so voll, dass sich das Regal biegt (und der Rücken des Paketboten, der mir all die neuen Bücher bringen muss).
Deswegen gibt es jetzt einen harten, schmerzlichen Wettkampf zwischen den Neuerscheinungen. Das wird heute richtig weh tun.

1:0 für „Red Grass River“

James Carlos Blake: Red Grass River ©2018 Liebeskind

James Carlos Blake: Red Grass River ©2018 Liebeskind

James Carlos Blake: Red Grass River
Erscheint am 19.02.2018 im Liebeskind Verlag ⇔, 528 Seiten, ISBN: 978-3-95438-087-9

Buchbeschreibung:
John Ashley und Bobby Baker sind Todfeinde. Der eine, Spross einer Familie von Schwarzbrennern, ist der berühmteste Schmuggler und Bankräuber im Florida der Prohibitionszeit. Der andere, Gesetzeshüter aus einer Familie von Gesetzeshütern, treuer Ehemann und liebevoller Vater, verkörpert für viele Recht und Ordnung in einer florierenden Wohlstandsgesellschaft, die ihre archaischen Wurzeln vergessen machen will. Doch niemand ist der, der zu sein er vorgibt, und das Recht ist nicht immer auf der Seite des Gesetzes. Besonders, wenn die Mafia aus Chicago nach Florida drängt, um ein Stück vom Kuchen abzubekommen. Immer wieder kreuzen sich die Wege von John Ashley und Bobby Baker, gewaltsam und unvermeidlich, bis einer von beiden in einem Hinterhalt auf dem Dixie Highway in Richtung Jacksonville zu Boden geht … In seinem furiosen Roman erzählt James Carlos Blake von einer Welt, die im Wandel begriffen ist, und von Männern, die ihren Platz darin suchen. Denn der Fortschritt ist kein Segen, sondern schafft neue Gewalt …

Garry Disher: Leiser Tod ©2018 Unionsverlag

Garry Disher: Leiser Tod ©2018 Unionsverlag

Garry Disher: Leiser Tod
Erscheint am 19.02.2018 im Unionsverlag ⇔, 352 Seiten, ISBN: 978-3-293-00528-0

Buchbeschreibung:
Dicke Luft auf der Peninsula: Ein Vergewaltiger in Polizeiuniform treibt sein Unwesen. Eine Reihe von bewaffneten Raubüberfällen hält die Polizei in Atem. Eine gerissene Meisterdiebin spielt Katz und Maus mit den Sergeants. Einsparungen an allen Ecken und Enden drücken die Arbeitsmoral auf dem Revier. Als Hal Challis das alles auch noch einem Zeitungsreporter erzählt, sieht er sich an allen Fronten belagert.

Fangen wir gleich mal mit dem unfairsten Wettkampf des Monats an. Hier treten zwei Neuerscheinungen gegeneinander an, die von Autoren stammen, die eigentlich beide absolute Must-Reads sind.
Aber gegen James Carlos Blake hat niemand eine Chance. Der schreibt so … woah … knallharte Geschichten, die einen reinziehen, die einen nicht mehr loslassen, die einen einfangen und mit unguten Gefühl zurücklassen. Besonders „Das Böse im Blut“ ist mir bis heute im Gedächtnis geblieben.
Auch Garry Disher ist immer eine Leseempfehlung wert. Aber gegen Blake ist er chancenlos. Sorry, Kumpel!

1:0 für „Der Unfall auf der A35“

Graeme Macrae Burnet: Der Unfall auf der A35 © Europaverlag

Graeme Macrae Burnet: Der Unfall auf der A35 © Europaverlag

Graeme Macrae Burnet: Der Unfall auf der A35
Erscheint am 23.02.2018 im Europa Verlag ⇔, 304 Seiten, ISBN 978-3-95890-154-4

Buchbeschreibung:
Eigentlich gibt es nichts Außergewöhnliches an dem tödlichen Autounfall auf der A35 unweit des elsässischen Städtchens Saint Louis. Doch eine Frage treibt Kommissar Georges Gorski um: Wo war das Unfallopfer Bertrand Barthelme in der Nacht, in der er mit seinem Wagen frontal gegen einen Baum krachte? Als Barthelmes Spuren zu einer jungen Prostituierten in Straßburg führen, die just in jener Nacht erdrosselt wurde, ist der kauzige Provinzkommissar alarmiert. Schnell verstrickt sich Gorski in einem mysteriösen Rätsel um den Toten, das tief hinter die harmlose Fassade der verschlafen wirkenden Kleinstadt Saint Louis blicken lässt. Und auch Barthelmes Sohn Raymond beginnt dem Geheimnis seines verstorbenen Vaters nachzuspüren, das die wohlgeordnete Welt des 17-Jährigen schon bald gehörig ins Wanken bringt …

Peter Haffner: So schön wie tot ©2018 Nagel & Kimche

Peter Haffner: So schön wie tot ©2018 Nagel & Kimche

Peter Haffner: So schön wie tot
Erscheint am 19.02.2018 im Nagel & Kimche – Carl Hanser Verlag ⇔, 304 Seiten, ISBN 978-3-312-01059-2

Buchbeschreibung:
Privatermittler Larry Hardy ahnt nichts Gutes, als eine junge Frau in sein Büro stürmt und verlangt, dass er ihren verschollenen Vater findet. Sie ist die Tochter des berühmten Autors Michael McCullen, der wie Larry selbst aus Amerika stammt und nun in Berlin lebt. Zunächst aber findet Larry nur die Ehefrau des Vermissten, und zwar tot in der Badewanne. Dummerweise gerät der Detektiv selbst in Verdacht. Larrys Probleme vermehren sich ebenso wie die Verdächtigen, und zu allem Überfluss setzen ihn auch noch russische Verbrecher unter Druck …

Der Februar macht es mir wirklich schwer. Eigentlich würde ich beide Bücher gerne lesen. Ich liebe Hardboiled-Krimis und würde daher sofort zu „So schön wie tot“ tendieren. Allerdings habe ich auch ein Faible für die dunklen Seiten des Kleinstadtlebens wie in „Der Unfall auf der A35“. Hin, her, hin, her, schwierig.
Zum Glück gibt es ein Blogmotto: Im Zweifel haben die kleineren Verlage den Vorzug. Von daher geht es für mich in die Provinz.

1:0 für „Starkstrom“

Jan Zweyer: Starkstrom ©2018 Grafit Verlag

Jan Zweyer: Starkstrom ©2018 Grafit Verlag

Jan Zweyer: Starkstrom
Erscheint am 26.02.2018 im Grafit Verlag ⇔, 256 Seiten, ISBN 978-3-89425-576-3

Buchbeschreibung:
Ein meterhoher Metallzaun, der Flüchtlinge um jeden Preis fernhalten soll. Transitzentren, in denen Tausende Menschen festsitzen. Und eine Lotterie, die per Zufall entscheidet, wer die Chance auf ein besseres Leben bekommt: Europa verbarrikadiert sich.
Von der deutschen Regierung beauftragt, soll die Good-Fence-Cooperation den Zaun mit allen Mitteln verteidigen. Sie droht damit, dass stirbt, wer die Abwehranlage zu überwinden versucht. Eine leere Behauptung, die abschrecken soll. Dann aber steht der Zaun wirklich unter Strom – zurück bleiben eine verkohlte Leiche, ein Schweinekadaver und jede Menge Fragen, die die Politik auf keinen Fall beantworten möchte.
Zur gleichen Zeit begeben sich zwei Flüchtlinge aus dem Senegal in die Hände einer Schlepperbande, um nach Europa zu gelangen. Von dem Zaun wissen sie nichts …

Najem Wali: Saras Stunde ©2018 Hanser

Najem Wali: Saras Stunde ©2018 Hanser

Najem Wali: Saras Stunde
Erscheint am 19.02.2018 im Hanser Verlag ⇔, 256 Seiten, ISBN 978-3-446-25826-6

Buchbeschreibung:
Sara, Anfang zwanzig, steht am Krankenbett ihres Onkels. Scheich Yussuf al-Ahmad ist der Chef der „Behörde für die Verbreitung der Tugendhaftigkeit und der Verhinderung von Lastern“, ein Salafist, der zum Heiligen Krieg aufruft und junge Bräute an Dschihadisten vermittelt. Er hat Saras Leben zerstört – nun ist sie aus der Verbannung in London zurück und sinnt auf Rache. Najem Wali, Autor einer „Prosa von Weltrang“ (taz), erzählt von einer Gesellschaft von Superreichen, die absurder und verdorbener nicht sein könnte. Es ist die Geschichte einer mutigen Frau in Saudi Arabien, die aufbegehrt gegen Scheinheiligkeit und Gewalt und um ihre Freiheit kämpft.

Zwei Bücher, die sich mit aktuellen Themen beschäftigen. Der Punkt geht an „Starkstrom“, denn das klingt nach einer Geschichte, die aus dem Ruder läuft, während „Saras Stunde“ sich nach einem Racheroman anhört, wenn auch in einem aktuellen Gewand. Und Racheromane gibt es wie Sand am Meer. Von daher: K.O. in der ersten Runde.

1:1 für „Fast ein guter Plan“ und „City of Thieves“

Wallace Stroby: Fast ein guter Plan ©2018 Pendragon

Wallace Stroby: Fast ein guter Plan ©2018 Pendragon

Wallace Stroby: Fast ein guter Plan
Erscheint im Februar 2018 im Pendragon Verlag ⇔, 312 Seiten, ISBN 978-3-86532-607-2

Buchbeschreibung:
Eine halbe Million Dollar aus Drogendeals, bewacht von drei skrupellosen Kerlen mit automatischen Waffen. Für die Berufsverbrecherin Crissa Stone und ihr Team gehört der Raub des Geldes noch zu den einfachsten Übungen. Als das Aufteilen der Beute schiefgeht, entkommt Crissa dem Kugel­hagel allerdings nur knapp. Mit einem Seesack voll gestohlenem Geld befindet sie sich auf der Flucht.
Gejagt wird sie von brutalen Handlangern eines Drogenbosses und einem ehemaligen Cop aus Detroit, der seine eigenen tödlichen Pläne verfolgt. Crissa will ihnen das Geld auf keinen Fall überlassen. Auch als sie und ein Kind in Lebensgefahr geraten und ihre Verfolger sie in die Enge treiben, kämpft Crissa weiter.

Natalie C. Anderson: City of Thieves ©2018 dtv

Natalie C. Anderson: City of Thieves ©2018 dtv

Natalie C. Anderson: City of Thieves
Erscheint am 09.02.2018 im dtv Verlag ⇔, 400 Seiten, ISBN 978-3-423-74033-3, Jugendbuch ab 10 Jahre

Buchbeschreibung:
Aktuell, gesellschaftskritisch und zugleich hochspannend Tina war 5, als sie mit ihrer Mutter aus ihrer Heimat, dem Kongo, fliehen musste und Zuflucht in Sangui City, Kenia, fand. Als ihre Mutter ermordet im Haus ihres Arbeitgebers aufgefunden wird, hat Tina nur noch ein Ziel: Rache zu nehmen für den Mord an ihrer Mutter. Die nächsten Jahre versucht sie auf der Straße zu überleben, unter dem Schutz der Goondas, der führenden Gang in Sangui City, die Tina zur Meisterdiebin ausbilden. Als endlich der Moment der Rache gekommen ist, muss Tina, jetzt 16, feststellen, dass die Wahrheit viel komplizierter und brutaler ist, als sie geahnt hat. Die Aufklärung des Mordes führt Tina zurück in den Kongo, wo sie erfährt, dass ihre Mutter ihr vieles aus der Vergangenheit verschwiegen hat. Und das bringt sie und die ihr Nahestehenden in tödliche Gefahr …

Ein Unentschieden haben wir natürlich auch. Zwei Diebinnen passen einfach gut in einen Blog der Schurken. Zu Wallace Stroby und der Crissa Stone – Reihe kann man nicht nein sagen. Allerdings ist „City of Thieves“ nicht nur ein Jugendbuch, sondern es geht auch nach Kongo. Und da war ich, glaube ich, literarisch noch nie.
Von daher gibt es für jedes Buch einen Punkt. Basta. Hat doch niemand allen Ernstes erwartet, dass Schurken fair spielen, oder?

0:1 für „Das hungrige Krokodil“

Luca D'Andrea: Das Böse, das bleibt ©2018 DVA

Luca D’Andrea: Das Böse, das bleibt ©2018 DVA

Luca D’Andrea: Das Böse, es bleibt
Erscheint am 26.02.2018 im DVA Verlag ⇔, 432 Seiten, ISBN 978-3-421-04806-6

Buchbeschreibung:
Südtirol, im Winter. Marlene ist auf der Flucht, panisch steuert sie ihr Auto durch den Schneesturm. Im Gepäck: ein Beutel mit Saphiren, den sie ihrem skrupellosen Ehemann aus dem Safe entwendet hat. Wegener ist der Kopf einer mafiösen Erpresserbande, und Marlene weiß, dass er seine Killer auf sie hetzen wird. Da stürzt ihr Wagen in eine Schlucht. Marlene erwacht in einer abgelegenen Berghütte, gerettet von einem wortkargen Alter. Bei ihm und seinen Schweinen glaubt sie sich in Sicherheit vor ihrem Mann. Bald jedoch stellt sie mit Entsetzen fest, dass von dem Einsiedler eine noch größere Gefahr ausgeht …

Sandra Brökel: Das hungrige Krokodil ©2018 Pendragon

Sandra Brökel: Das hungrige Krokodil ©2018 Pendragon

Sandra Brökel: Das hungrige Krokodil
Erscheint am 26.02.2018 im Pendragon Verlag ⇔, 312 Seiten, ISBN 978-3-86532-608-9

Buchbeschreibung:
Prag 1968: Wie viele andere Tschechen schöpft Pavel Vodák Hoffnung. Hoffnung auf Reformen, auf Freiheit, auf Demokratie. Dann rollen die Panzer an und machen all seine Träume zunichte. Pavel will nicht, dass seine Tochter Pavla so aufwachsen muss. Sie soll frei denken und entscheiden können. Mithilfe eines Wiener Arztes gelangt Pavel an deutsche Pässe, doch damit gehen die Probleme erst richtig los, denn seine Frau willigt in die Flucht nur ein, wenn ihre Mutter mitkommt. Aber die möchte ihre Heimat nicht verlassen und ist zudem schwer krank, aber das weiß nur Pavel. Also plant er einen „Familienurlaub“ nach Jugoslawien. Eine abenteuerliche Reise beginnt …

Zu Luca D’Andrea muss ich wohl nicht viel sagen, oder? Viele von euch kennen ihn von „Der Tod so kalt“.
„Das hungrige Krokodil“ ist eigentlich ein Familienroman, kein Krimi. Aber schon die Buchbeschreibung ist voll von Schurken, von daher passt es dennoch gut zu meinem Lesegeschmack. Ich muss da reinlesen. Das klingt einfach bedrückend ohne Ende. Deswegen fällt die Entscheidung schwer und knapp aus, aber es ist entschieden. Ich werde die Krokodile füttern und das Böse im Auge behalten.

1:0 für „Serverland“

Tom Hillenbrand: Hologramatica ©2018 Kiepenheuer & Witsch

Tom Hillenbrand: Hologramatica ©2018 Kiepenheuer & Witsch

Tom Hillenbrand: Hologrammatica
Erscheint am 15.02.2018 im Kiepenheuer & Witsch Verlag ⇔, 560 Seiten, ISBN 978-3-462-05149-0

Buchbeschreibung:
Ungeheuer spannend – Bestsellerautor Tom Hillenbrand entwirft in seinem neuen Thriller ein spektakuläres Bild unserer Gesellschaft am Ende des 21. Jahrhunderts.Wenn künstliche Intelligenz die Probleme der Welt lösen kann – sind wir dazu bereit, die Kontrolle abzugeben?
Ende des 21. Jahrhunderts arbeitet der Londoner Galahad Singh als Quästor. Sein Job ist es, verschwundene Personen wiederzufinden. Davon gibt es viele, denn der Klimawandel hat eine Völkerwanderung ausgelöst, neuartige Techniken wie Holonet und Mind Uploading ermöglichen es, die eigene Identität zu wechseln wie ein paar Schuhe. Singh wird beauftragt, die Computerexpertin Juliette Perotte aufzuspüren, die Verschlüsselungen für sogenannte Cogits entwickelte – digitale Gehirne, mithilfe derer man sich in andere Körper hochladen kann. Bald stellt sich heraus, dass Perotte Kontakt zu einem brillanten Programmierer hatte. Gemeinsam waren sie einem großen Geheimnis auf der Spur. Der Programmierer scheint Perotte gekidnappt zu haben. Je tiefer Singh in die Geschichte eintaucht, umso mehr zweifelt er daran, dass sein Gegenspieler ein Mensch ist.

Josefine Rieks: Serverland ©2018 Hanser

Josefine Rieks: Serverland ©2018 Hanser

Josefine Rieks: Serverland
Erscheint am 19.02.2018 im Hanser Verlag ⇔, 176 Seiten, ISBN 978-3-446-25898-3

Buchbeschreibung:
Das Internet ist seit Jahrzehnten abgeschaltet, die Statussymbole von früher sind nur noch Elektroschrott. Reiner, Mitte zwanzig, sammelt Laptops aus dieser lange vergangenen Zeit und wird zum Begründer einer Jugendbewegung, die verklärt, was es früher wohl einmal gab – die Freiheit einer Gesellschaft, die alles miteinander teilt. Mit Hilfe einer Autobatterie gelingt es, eine Verbindung zu lange stillgelegten Servern herzustellen. Die Jugendlichen sehen, was seit Jahrzehnten keiner mehr gesehen hat: das Internet. Mit einem sezierenden Blick auf unsere Gegenwart hat Josefine Rieks einen rasanten wie klugen Roman geschrieben. Ein Debüt, das man mit weit aufgerissenen Augen liest.

Tom Hillenbrand schreibt erschreckende Geschichten über düstere Zukunftsmöglichkeiten. Schon mit „Drohnenland“ konnte er mich damals auf die Lesecouch fesseln. Und eigentlich hätte ich sofort zu seiner Neuerscheinung gegriffen, aber …
„Serverland“ macht mich vom Thema her neugieriger. Was ist, wenn dieser Internettechnikkram wieder weg ist? Geht das überhaupt noch? Und wie würden Menschen dieses Zeitalter dann sehen?
Tja, ich kenne kein Buch das sich diesem Thema von dieser Seite nähert. Dagegen gibt es schon viele, die sich mit der künstlichen Intelligenz und deren Auswirkung beschäftigt. Deswegen zieht „Serverland“ bei mir ein und ausnahmsweise kein Hillenbrand. Vorerst ;-).

Kein Gegner für „Der Wachmann“

Peter Terrin: Der Wachmann ©2018 Liebeskind

Peter Terrin: Der Wachmann ©2018 Liebeskind

Peter Terrin: Der Wachmann
Erscheint am 19.02.2018 im Liebeskind Verlag ⇔, 256 Seiten, ISBN 978-3-95438-085-5

Buchbeschreibung:
Michel und Harry sind Wachmänner in einem Wohnblock mit Luxusappartements. Ihren Dienst verrichten sie in der Tiefgarage des Gebäudes, von dort kontrollieren sie den Zugang zum Haus. Draußen muss sich etwas Schlimmes zugetragen haben, eine nukleare Katastrophe vielleicht oder ein Krieg. Nach und nach verlassen die Bewohner den Block, aber Michel und Harry halten mit eiserner Disziplin die Stellung. Bestimmt wird ihnen von der Organisation, für die sie tätig sind, bald ein wichtigeres Objekt anvertraut. Doch als ein dritter Wachmann in der Tiefgarage auftaucht, eskaliert die Situation. Ist er von der Organisation geschickt worden, um die beiden zu überprüfen? Oder hat er es auf den letzten Bewohner abgesehen, der das Gebäude augenscheinlich nie verlassen hat? Michel und Harry geraten in eine Spirale aus Wahnsinn und tödlicher Gewalt …

Niemand tretet gegen „Der Wachmann“ an. Dieses Buch muss ich einfach lesen und ich habe auch keine vergleichbare Neuerscheinung gefunden. Peter Terrin sagt mir zudem auch nix, aber mit den Büchern aus dem Liebeskind Verlag liegt man nie falsch.

Außerdem erscheinen noch


Ein Blick auf meine aktuelle – geplante – Leseliste:

Einen schönen Lesemonat euch! Fangt sie ein, die Schurken! Los geht’s!

  1. Witzige Idee die Bücher gegeneinanderantreten zu lassen. Hologrammatika und Serverland ist für mich aber beides ein muss. Wobei ich Serverland auch nicht als Krimi gesehen hätte.
    Ebenso sind Das Krokodil und Das Böse es bleibt keine Alternativen, sondern beides Bücher die ich lesen möchte.
    Starkstrom sagte mir bisher gar nichts. Muss ich mir driekt näher ansehen.
    Viele Grüße
    Silvia

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    1. Das K.O.-System ist meine SuB-Überlebensstrategie, weil ich einfach immer mehr Bücher kaufe, als ich lesen kann. 🙂 Und dann komme ich immer in Bedrängnis, weil ich so viele Bücher herumliegen habe, die ich lesen will und einfach keine Zeit dafür finde.
      Aber wie man sieht: Das System ist noch nicht ausgereift :-).

      Schön, dass ich ein Buch auf der Liste habe, das dir nix sagt. Liebe Grüße, Iris

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  2. Ich habe gestern auch das erste Mal einen Blick auf die Neuerscheinungen geworfen und mich direkt, warum ich das gemacht habe. Es gibt so viele tolle Bücher im Februar *schnief* Das ein oder andere wird sich sicher zu mir verirren. Mal schauen, welches *hehe* Tendiere zu den Indie-Verlagen (okay, selbst DAS schränkt nicht viel ein)

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    1. Das Jahr fängt wirklich stark an. Unglaublich, wie viele Bücher ich bis jetzt schon lesen möchte :-). Bin schon gespannt, welche in dein Regal wandern werden!

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  3. Ich bin immer wieder überrascht wie viele Neuerscheinungen du ausgräbst, die ich überhaupt nicht auf meinem Zettel hatte ;D

    „Der Wachmann“ klingt super spannend, ich mag ja so Geschichten die eigentlich ein relativ simples Setting haben aber für großes Kopfkino sorgen und das könnte so ein Kandidat sein.

    Der neue Luca D’Andrea ist auch auf meiner Liste, allerdings muss ich erstmal noch „Der Tod so kalt“ lesen, das wartet schon seit einer Weile in meiner Hörbuch-Bibliothek auf mich 😀

    Ich wünsche dir einen spannenden Lesemonat! 🙂

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    1. Das freut mich! Geht mir bei dir aber genauso. Meistens finde ich da noch Mainstream-Titel, die ich gar nicht notiert hatte :-).
      Ja, den Wachmann will ich auch unbedingt lesen. Ansonsten hinke ich mal wieder hinten nach ;-). Dir auch einen schönen Lesemonat!

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