Am ersten Tag eines jedes Jahr ziehe ich mich in meinen Unterschlupf zurück, schmiede Pläne für das neue Jahr und denke mir: „Dieses Jahr wird alles anders.“
Fast könnte man dies für so ein jährliches Neujahrsritual halten, das sich über Jahrzehnte irgendwie eingeschlichen hat, eine Gewohnheit ins neue Jahr zu starten … aber nein. So viel Überzeugung und Tatendrang besitzen Gewohnheiten nicht. Dennoch:

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Der zu unschuldig verdächtige Ex-Cop Ted Collins kommt in Band 2 der „Crimson Lake“ – Reihe wieder mit seiner Vergangenheit in Kontakt: Denn der Vater des getöteten Mädchen hat ihn aufgespürt und will Rache.
Nicht ganz so gut wie der erste Band kann aber auch „Redemption Point“ mit den ungewöhnlichen Charakteren gut unterhalten. Ein Lesetipp für zwischendurch.


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Dieses Jahr fängt schon mal absolut böse an. Das wird nix mit dem geplanten SuB-Lesen, denn ab 14. 01. kommen wieder einige interessante Krimis und Thriller auf uns zu.
Der Januar lässt uns also keine Zeit, die gehorteten Bücher aus dem Vorjahr fertigzulesen, sondern lädt uns gleich mal zu einem Lese- und Einkaufsmarathon ein. Also gut. Die Jagd beginnt mit diesen Krimi-Neuerscheinungen:

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Ein letzter Beitrag. Ein letztes Mal auf die Lesecouch kuscheln, Kaffee trinken, im Buch lesen. Ein letztes Mal E-Mails checken, ein letztes Mal die Social-Media-Kanäle betreten. So viele letzte Male erschrecken selbst einen Schurken ein bisschen, aber zum Glück sind es keine letzten Male im Leben, sondern nur letzte Male in diesem Jahr.
Und so gibt es hier den letzten Beitrag in diesem Jahr: Einen literarischen Rückblick auf all die gelesenen Außenseiter, die mich dieses Jahr überraschen konnten, auf all die Randgesellschaft, auf die ich einen Blick werfen konnte und da fällt mir nur ein großes Dankeschön an all die Autoren ein, die sich um diese Außenseiter so liebevoll gekümmert haben und die Verleger, die dafür gesorgt haben, dass diesen Außenseitern ausnahmsweise mal zugehört wird und all den Lesern, Bloggern, Kritikern und Buchhändlern, die diese Bücher ebenso sehr empfehlen wie ich und dafür sorgen, dass auch andere auf diese Randgesellschaft blicken und vielleicht die eine oder andere eigene Ansicht dadurch ändern. Puh, so viel muss gesagt werden bei dieser letzten Gelegenheit in 2018.
Also auf in die letzte Runde!

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Die zwei Mädels Janna und Kerstin vom Blog „KeJas-BlogBuch“ ⇔ laden wieder zum SuB-Lesen ein. Schon Anfang 2018 gab es eine Runde von #DasSuBabc →, in dem der Schurke im ersten Durchgang k.o. gegangen ist (aber immerhin drei Bücher von der Liste geschafft!).
Aber so Schurken stehen wieder auf. Sind unvergänglich. Unverwüstlich. Bla, bla, bla. Lassen sich von Tante Emma mit Hello-Kitty-Pflastern gesund pusten und stehen dann pünktlich zum Startschuss wieder auf der Matte. Und deswegen: Der Schurkenblog startet wieder aus der Hecke ähm… Ecke! Denn ich habe hier ein so obercooles Backlist-Regal mit Büchern, die ich 2018 nicht mehr geschafft habe … genug geschwafelt.

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Ein Fall aus dem 19. Jahrhundert scheint sich in Bergamo zu wiederholen. Doch der Täter von damals ist längst tot. Ein Nachahmungstäter? Ein ritueller Mord?
Kriminalreporter Marco Besana, der längst auf das journalistische Abstellgleis geschoben wurde, und die verlotterte Praktikantin Piatti suchen den Täter. Dazu greift Dario Correnti leider tief in die Krimieffektmottenkiste und holt alles raus, was das Krimihandwerk an Überspitzungen zu bieten hat. Ein Krimi für zwischendurch für Leser, die zwischendurch Krimis lesen.

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Ein Roman, der Hoffnungslosigkeit und Trostlosigkeit bis in den letzten Winkel des Lebens verbreitet. Aus dem es kein Entrinnen gibt, denn wer ganz unten geboren wird, kämpft auch ganz unten jeden Tag ums Überleben.
Schlicht erzählt Larry Brown über eine Gesellschaft, die sich in Alkohol ertränkt, um dieses trostlose Leben inmitten dieser Außenseiter nicht sehen zu müssen. Das Buch zieht runter. Lesen!

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Die letzte Jagd in diesem Jahr nach Krimi-Neuerscheinungen fällt im Dezember sehr übersichtlich aus. Unbedingt lesen davon will ich nur zwei Bücher. Allerdings macht das überhaupt gar nix, weil hier noch einige ungelesene Krimis und Thriller aus dem Jahr 2018 liegen, für die ich dann hoffentlich doch noch die Zeit zum Lesen finden werde.
Nun aber einen Blick auf die kriminellen Neuerscheinungen im Dezember:

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In Crimson Lake ticken die Uhren anders. Verschlagener. Wie das Wetter. Der vermeintliche Zufluchtsort für verurteilte Mörder und versehentliche Kinderschänder entpuppt sich alles andere als ruhig, versteckt und abgeschnitten. Denn Ted wird gejagt, vorne von der Bürgerwehr und hinten von den Krokodilen. Und selbst jagt er mit der abgedrehten Amanda bald schon einen Mörder in dem kleinen Nest. Abgedrehter Thriller, der Spaß macht!

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Ihr Thriller „So dunkel der Wald“ wird als Ausnahmethriller bezeichnet, und ist vor Kurzem mit dem Viktor Crime Award ausgezeichnet worden. Ein Preis für „eine neue Stimme der Thriller- und Kriminalliteratur“. Die Rede ist von der Wiener Autorin Michaela Kastel, die nicht nur als Buchhändlerin tätig ist, sondern auch Germanistik studiert und mit „So dunkel der Wald“ die Leser mit einem spannungsgeladenen, tiefschichtigen Thriller über eines der dunkelsten Themen überzeugt. (Rezension im Schurkenblog →)

„Mich interessierten beim Bücherschreiben vor allem die psychologischen Abgründe meiner Figuren“
Michaela Kastel, Schurkeninterview vom 21.11.2018

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