Ich glaube, ich habe da was auf den Ohren. Kopfhörer! Direkt aus dem Zimmer meines Sohnes geklaut. Der (vorübergehende) Diebstahl ist für einen guten Zweck: Ich will meinen Horizont erweitern. Mit den Ohren, nicht mit den Augen. Mal schauen, was hinter der Faszination „Hörbuchgenuss“ steckt. Also lasse ich mich beschallen.

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Der Ex-Elitesoldat Will Jaeger hat den Dschungel überlebt und hofft noch immer, seine entführte Frau und seinen Sohn lebend zu finden. Doch sein Gegner ist nicht nur mächtig, sondern gerissen und verdammt psychopathisch veranlagt: Denn der will das „Vierte Reich“ errichten und forscht an einem tödlichen Virus.
Für Jaeger und sein Team geht es nach Afrika. Tansania. Damit begibt er sich nicht nur in die Höhle der Löwen, sondern in eine Welt mit unsichtbaren Gefahren…

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Was? Schon wieder beginnt ein neuer Lesemonat? Dann mal schnell einen Blick auf die Vormerkliste Mai werfen und … ohm … durchatmen … kürzen. Die Liste ist nämlich proppenvoll. Also unbedingt neben einer monstermäßigen Buchbestellung gleich mal Sonnenschein mitordern. Und dann ab auf die Leseinsel, raus ins Freie, an die Luft und … lesen, lesen, lesen. Soll ja niemand sagen, so Leser sind Stubenhocker.
Aber erst Mal: auswählen. Das sind sie, die Mai-Kandidaten:

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Claire DeWitt, die selbsternannte „beste Detektivin der Welt“ ermittelt wieder. Aber wie so oft ist diese Selbstsicht Betrug und die Außenwirkung doch eine ganz andere. Nach außen wirkt DeWitt dann doch eher gewalttätig, einsam, angeschlagen und von der Vergangenheit getrieben. Aber immerhin, sie löst ihre Fälle. Auch die alten.

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Bis vor ein paar Jahren war die Schweiz, neben Monaco, Liechtenstein und Andorra, ein beliebtes Steuerfluchtland. Doch das Bankengeheimnis ist längst ade und der Sicherheitschef einer kleinen Schweizer Privatbank Tom Winter gerne bereit, dem BKA Auskunft über das Vermögen des getöteten Otto Harnisch zu geben. So ein bisschen merkt man ihm seinen alten Beruf als Einsatzleiter einer Polizeisondereinheit noch immer an, denn er folgt der Spur des Geldes wie ein Bluthund einer Fährte.

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Sehr übersichtlich starte ich in das neue Lesemonat mit nur sechs (!) vorgemerkten Neuerscheinungen. Und das ohne April, April! Kein Scherz!
Ich freue mich wirklich, dass es im April nur wenige Neuerscheinungen gibt, die mich angesprochen haben, da mein Lesestapel ohnehin überquillt, nachdem ich die letzten Wochen pausieren musste. Also ab in den April!


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Die März-Neuerscheinungen bin ich noch schuldig geblieben. Leider kam ich im März weder zum Lesen, noch zum Rezensieren und zum Bloggen schon gar nicht. Das soll sich aber in den nächsten Wochen wieder ändern und deswegen reiche ich meine vorgemerkten März-Neuerscheinungen als Warm-up sozusagen schnell nach. Und das sind die vorgemerkten März-Bücher, die ich im Visier habe:

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Eine Wirtschaftskrise quält die Einwohner Spaniens. Das spüren auch die vier Kumpels Víctor, Yunque, Chato und Guapo, die nach Einkommensmöglichkeiten suchen.
Da kommt so ein Angebot zu einem Bankraub gerade richtig: In Marrakesch findet nämlich bald ein Treffen der Juwelierhändler statt und ein Anteil an den sechs Millionen-Euro-Coup reizt die vier. Außerdem klingt alles total easy.
Mit den Freundinnen runter nach Marrakesch, ein bisschen auf Touristen machen, rein in die Kanalisation, ab durch die Wand und mit funkelnden Diamanten wieder ab nach Hause.
Wer könnte da so ein Angebot schon ausschlagen?

Wenn alles nach Plan liefe …

Natürlich ahnt der Leser bereits am Anfang: Das klingt zu einfach. Und natürlich darf der Leser erwarten: Es kommt alles anders als geplant.

Das fängt schon vor der Abreise an. Chiquitín hat Schulden bei einem Kredithai und noch bevor er sich auf den Trip nach Marokko macht, gibt es eine Leiche. Davon wissen die anderen nichts, die sowieso von diesem „Sahraui“ abgelenkt sind. Dem trauen sie nicht, aber Jean Baptiste besteht darauf, dass sie diesen Typen mitnehmen.

Amüsanter Caper-Krimi!

Unterhaltsam ist der Raubzug zu lesen. Das fängt schon mit den Spitzennamen der vier an: Winzling, Plattnase, Amboss und Hübscher bedeuten Chiquitín, Chato, Yunque und Guapo im Deutschen. Die Männer sind keine Unschuldslämmer, der eine zockt Leute mit überteuerten Enzyklopädien ab, der andere wird wegen Mordes gesucht. In Marokko läuft dann nichts so wie geplant. Die Freundinnen sorgen für Eifersuchtszenen und auch für ein altmodisches Frauenbild.

Ernst wird es am Ende. Denn der Hintergrund des Raubzuges gehört nicht in Hände von Möchtegern-Ganoven, sondern zeigt wie Wirtschaftskrisen radikalen Islamismus in die Hände spielen.

Trotzdem: Der Thriller hat einen großen Unterhaltungsfaktor und sorgt für Lesespaß von Anfang bis zum Ende.


Eine ausführliche Besprechung von mir zu „Versammlung der Toten“ erschien zuerst im CrimeMag ⇔.


Informationen zum Buch:
Tomás Bárbulo: Versammlung der Toten
Suhrkamp Verlag, 2018
397 Seiten
ISBN: 978-3-518-46928-6 
Aus dem Spanischen von Carsten Regling
Originaltitel: La asembla de los muertos

Tomás Bárbulo: Versammlung der Toten ©2018 Suhrkamp


Blake hat etwas von einem Phantom. Er arbeitet inoffiziell für das FBI, er steht auf keiner Gehaltsliste und seine Bezahlung ist nicht nur illegal, sondern befriedigt seine dunkelsten Triebe.
Timothy Blake ist anders. Ein Raubtier. Gut und böse in einem.
Blake hat aber ein Talent: Er beobachtet genau, ihm entgeht nichts und die Schlüsse, die er daraus zieht, sind für das FBI äußerst hilfreich.

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Bald wird er blind sein, dieser einäugige Bulle, der seinen Job hinschmeißt, als er von seinem Schicksal erfährt. Mit einer schwarzledernen Augenklappe und einer Leichenbittermiene starrt der Ire nun auf den Lauf seiner 38er. Ein kleiner Druck auf den Abzug und – beng – schon wäre alles vorbei. Während er überlegt, was er der Welt hinterlassen würde und Belfast 1978 wieder hochkommt, holt ihn eine andere Vergangenheit ein und bringt ihn zurück in die Gegenwart. Er ist Vater einer achtjährigen Tochter.

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