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Neues Buchregal im Schurkenunterschlupf

Rezensionsliste 2019

Best of Crime 2019:

Besprochen im CrimeMag (Ein Klick auf das Bild bringt dich zur Besprechung im CrimeMag):

Tomás Bárbulo: Versammlung der Toten ©2018 Suhrkamp
Lou Berney: Destination Dallas ©2019 HarperCollins

Besprochen im Schurkenblog (Ein Klick auf das Bild bringt dich zur Blogrezension):

Anna Basener: Die juten Sitten ©2019 Anna Basener (P)2019 Audible Studios
Bear Grylls: Burning Angels ©2019 HarperCollins

Alle rezensierten Bücher 2019:

Januar

Michael Farris Smith: Desperation Road → Rezension im CrimeMag ⇔

Eine Geschichte der Verzweiflung und des Verfalls. Düster und hoffnungslos.

Tomás Bárbulo: Versammlung der Toten → Rezension im CrimeMag ⇔

Eine unterhaltsame Räubergeschichte über einen Coup, der nach Marokko führt und bei dem einfach alles schief geht.

Chris Landow: Parceval – Seine Jagd beginnt → Rezension

Ein actionreicher, spannender Thriller mit einer Hauptfigur, die das Gute und das Böse in sich vereint. Empfehlenswerter Reihenauftakt!

Jack Heath: Blake → Rezension

Für mich Dexter-Fan-Fiction. Haarsträubend und unglaubwürdig, wenn auch rasant zu lesen.

Februar

Caryl Férey: Die Gewissenlosen → Rezension

Eine gelungene Hommage an The Clash, verpackt in einen düsteren Kriminalroman, der hoffnungslos und wutentbrannt daherkommt. Tipp!

John Lanchester: Die Mauer → Rezension im CrimeMag ⇔

Der Roman wirkt wie ein dunkles, kaltes Mahnmal. Gegossen aus Beton. Es gibt nur noch ein Leben vor der Mauer und hinter der Mauer. Erschaudernd.

März

Antonio Ortuño: Die Verschwundenen → Rezension im CrimeMag ⇔

Korruptes Mexiko! Antonio Ortuño bringt den Leser mexikanisches Leben näher: allerdings auf die korrupte Art hinter den Fassaden von Bauland auf Kosten der Kleinen.

Iain Reid: Enemy → Kurzrezension im CrimeMag ⇔

Mit künstlicher Intelligenz und Datensammlung beschreibt Reid in einem Zukunftsthriller das Leben zweier Menschen. Raffiniert, gruselig, mit leisem Schrecken.

Schünemann & Volic: Maiglöckchenweiß → Kurzrezension im CrimeMag ⇔

Ein spannendes Panorama eines zweigeteilten Landes. Das serbische Autorenduo verwebt raffiniert Leben und Politik miteinander.

Bernhard Jaumann: Der Turm der blauen Pferde → Kurzrezension im CrimeMag ⇔

Ein Kunstkrimi mit NS-Hintergrund, der unterhaltsam zu lesen ist.

April

Peter Beck: Die Spur des Geldes → Rezension

Gut recherchierter Thriller mit dunklen Machenschaften hinter einer Unternehmensfassade, allerdings mit schrägen Bildern bei Liebesszenen.

Sara Gran: Das Ende der Lügen → Rezension

Rätsel auf drei Zeitebenen erfordern mehr als Hobbydetektivarbeit, dafür kommen eingeschworene Detektivgeschichtenfans voll auf ihre Kosten.

Lou Berney: Destination Dallas → Rezension im CrimeMag

Über die Mafia-Theorie zum Attentat auf John F. Kennedy geht es in diesem Roman, der dazu auf den Paten von New Orleans Carlos Marcello zurückgreift. Dabei schafft Berney viel Atmosphäre und zieht den Leser in den Bann der 60er-Jahre und das mit unterhaltsamen Roadmovie-Style!

Mai

Chris Brookmyre: Dein Ende

Mark Billingham hat Recht: „Brookmyre ist einzigartig.“ Ausnahmsweise glaube ich diesen Aufhänger auf dem Cover, denn die Story ist verzwickt, tough, mit vielen unerwarteten Wendungen – ein Lesevergnügen von Anfang bis zu deinem Ende.

Bear Grylls: Burning Angels → Rezension

Nach bewährtem Muster folgt auch Band 2 der Will-Jaeger-Reihe: actiongeladener Thriller mit Hintergründen, die meist einen wahren Ursprung haben. Dieses Mal geht es nach Afrika und um Virenforschung.

Su Turhan: Die Siedlung → Rezension

Leider ziemlich eintönig und spannungslos zu lesen ist die Geschichte einer visionären Mustersiedlung, die durch KI gesteuert wird.

Tess Sharpe: River of Violence → Rezension im CrimeMag

Eine Frau mitten in der Gangsterwelt zeigt Tess Sharpe in ihrem Romandebüt. Zwischen drogenkochenden Dealern und frauenschlagenden Männern, setzt sich die Ich-Erzählerin zur Wehr. Absolute Empfehlung!

Neal & Jarrod Shusterman: Dry → Rezension

Leider ziemlich „dry“ ist die Story in dieser Klimawandel-Dystopie. Die Thematik ist zwar bedrohlich, aber die Umsetzung leider sehr emotionslos.

September

Tim Winton: Die Hütte des Schäfers → Rezension im CrimeMag

Ein heruntergekommenes altes Goldgräberlager in einer trostlosen Einöde wird dem jungen Jaxie so etwas wie ein Zuhause. Tim Winton zeigt Australien abseits der Touristenregionen und das ist nicht gerade ein „beautiful place“, sondern ein Überlebenskampf im Nichts. Lesetipp!

Anna Basener: Die juten Sitten (FSK 18!) → Hörspiel-Rezension

Grandios! Unglaublich gut gemachtes Hörspiel über ein verruchtes Berlin in den 20er-Jahren mitten in einem Bordell, das sich um die berüchtigte Mulackstraße mit ihren Hurenzimmern dreht. Absolute Empfehlung für über 18-jährige!

Kerstin Ehmer: Die schwarze Fee → Rezension

In ein syphilisverseuchte Berlin der 20er-Jahre bringt uns das zweite Buch von Kerstin Ehmer. Die Atmosphäre katapultiert auch hier den Leser in die Vergangenheit, leider mit vielen Figuren, vielen Nebenhandlungen und zu wenig Spiro.

Oktober

Qiufan Chen: Die Siliziuminsel → Rezension

Eine Insel voller Müll erwartet den Leser in diesem Buch. Denn die Gegend Shantou ist einer der größten Recylingzentren von Elektroschrott und die Müllmenschen folgen ihren eigenen Regeln oder die des Clans. Ein gefährlicher, giftiger Ort. Science-Fiction mit Gesellschaftskritik!

Luca D’Andrea: Der Wanderer → Rezension

Anders als die beiden Vorgängerromane, die ebenfalls in Südtirol spielen, mogelt sich in diesen allerhand Subtiles zwischen die Zeilen. Und genau dieses Subtile zu entdecken, macht beim Lesen unglaublich viel Spaß.

November

Alexander Häusser: Noch alle Zeit → Rezension

Das Unausgesprochene und Nichtvorhandene liefert hier die Geschichte von Edvard und Alva, die auf einem Schiff aufeinandertreffen. Ein philosophischer Roman, der erst im Nachhinein die volle Wirkung entfacht.

Michaela Kastel: Worüber wir schweigen → Rezension

Ganz anders als Michaela Kastels erster Thriller liest sich ihr zweiter: viel komplexer, viel anspruchsvoller, aber nicht weniger unterhaltsam ist die Geschichte, die sich um Rache, Betrug, Geheimnisse und alte Freundschaften dreht.

Alan Parks: Tod im Februar → Rezension

Dunkel, düster, rau und böse geht es im neuen Fall von McCoy zu, der den Leser in die Straßen von Glasgow der 1970er Jahre führt. Harter Stoff mit Speed!

Iris Tscharf

Autorbiografie in Kürze

Sigríður Hagalín Björnsdóttir: Blackout Island
Tom Franklin: Krumme Type, krumme Type
Susanne Saygin: Feinde
Blogarchiv:

Der Thriller ist die letzte Zuflucht des Moralisten.

— Zitat von Eric Ambler

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