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Über diesen Blog

Eine kleine Entstehungsgeschichte
Am 01.01.2018 fiel der Startschuss. Es krachte. Ein virtueller Urknall folgte.
Ein Unterschlupf für böse Antihelden entstand in der geheimen Unterwelt des Internets. Hier werden sie gesammelt, die Bösewichte aus der Literatur, die sich Hannibal Lector als Ziehvater wünschen.

Die Idee dazu entstand allerdings schon viel früher. Schuld daran war natürlich ein Buch.

Das Buch der Schurken
Die Bibel des Schurkenblogs ist wohl „Das Buch der Schurken“ von Martin Thomas Pesl. Eine beeindruckende Sammlung vieler bekannter Bösewichte aus der Literaturgeschichte. Kunstvoll gestaltet, humorvoll beschrieben sind sie darin vereint. Von Hannibal Lector bis zu den Windmühlen sind sie da alle vertreten. Ein Buch, das Schurkenherzen schneller schlagen lässt.

„Das Buch der Schurken – Die 100 genialsten Bösewichte der Weltliteratur“ von Martin Thomas Pesl, erschienen als Hardcover bei Edtion Atelier ⇔ (mittlerweile als TB im btb-Verlag)

Der Blog der Schurken
… widmet sich den dunklen Seiten der Literatur. Der Blog ist ein Spielplatz aller bösen, literarischen Taten und Täter. Ein Experiment Literatur nicht nur vorzustellen, sondern sie zu (er)leben.
Auch wenn es manchmal weh tut. Bei guten Krimis sind Wehklagen vorprogammiert.
Und genau um diese geht es. Um die Guten mit den bösen Seiten. Um die, die schmerzen, die erschrecken, die einen umklammern und nicht mehr loslassen. Die einen verfolgen bis man selbst in der Dunkelheit versinkt.

Das ist nicht für jeden Leser geeignet. Deswegen gibt es auch eine Vorwarnung: Betreten auf eigene Gefahr!
Denn hier wird Literatur nicht besprochen, sondern verwoben. Die Rezensionstexte sind Experimente, ein Mix zwischen dem Stil aus dem Buch, dem Stil des Rezensenten, so dass der Leser ahnt, was ihn in den Buchseiten erwartet. Das Vokabular ist manchmal – fast immer – „political incorrect“, das ist gewollt, das Vokabular lehnt sich an den Stil des jeweiligen Buches an, wird dem angepasst und erweitert. Das will nicht jeder hören bzw. lesen.
Hier ist das so.
Es wird geflucht, es werden Schimpfwörter verwendet, es wird das gelebt, was gelesen wird. Und nicht immer werden Wörter, die eigentlich dem des Rezensenten entsprechen, gekennzeichnet. Geht gar nicht, weil es eben ein Mix ist, nicht immer 1 zu 1 übertragbar und zitiert, sondern verwoben, verklebt, aneinander gefesselt. Schurkisch aufgearbeitet.

Wer bloggt hier überhaupt?
Der Blog der Schurken ist die literarische Spielwiese von Iris Tscharf. Eine eigentlich ziemlich bürgerliche Frau mit zwei Kindern, zwei Hunden einen Hund und keinen Meerschweinchen mehr. Mit einem Garten, aber ohne grünen Daumen, sie kocht gerne, ganz ohne Talent, schreibt gerne, ganz ohne Leser, fotografiert gerne, ganz ohne schöne Bildern, arbeitet, ganz ohne Kollegen, kritzelt und malt, in BulletJournals und auf Leinwänden, ganz ohne Vorausbildung. Also alles ganz normal und alltäglich. Political correct in den Welten der Tausendsassa.
Viele Ex begleiten sie durch ihr Leben. Ex-Autorencoach, Ex-Profitextarbeitsgruppenleiterin, Ex-Schreibinfoseitenbetreuerin, Ex-DieLeserin. Also keine Auffälligkeiten. Bis auf dieses lange Vorstrafenregister. Aber sie hat (noch) alles unter Kontrolle.
Bis auf ihre Leidenschaft zu Büchern. Die ist etwas außer Kontrolle geraten. Seit über 30 Jahren liest sie täglich Bücher und beschäftigt sich mit Texten. Hat selbst Schreibcoachings und Autorenschulen hinter sich, und als „Die Leserin“ Erfahrungen im Buchbloggen gesammelt.
Nun widmet sie sich ausschließlich den Krimis. Den dunklen Seiten der Literatur. Im „Der Blog der Schurken“ und dort im CrimeMag ⇔.

Was erwartet hier den Leser?
Krimis, Krimis, noch mehr Krimis. In allen Variationen. Verpackt als Thriller, Splatter, mit und ohne Horrorelementen. Gesellschaftskritische Krimileckerbissen mit und ohne blutiges Massaker, ebenso wie Noir, Pulp, Hard-Boiled, Western.

Und trotzdem ist das wahrscheinlich kein Buchblog im herkömmlichen Sinne. Eher so ein Tummelplatz schurkischer Texte, ein Sammelsurium dunkler Literatur. Ein Versuch, in Literatur die Welt zu erkennen, zu verstehen. Literatur zu beleuchten als das was sie ist: ein gesellschaftlicher Spiegel (deswegen folgen auch Leseprojekte, die sich thematisch mit Aspekten der Krimithemen und dem Weltgeschehen auseinandersetzen).

Dieser Blog ist – kurz gesagt – ein Experiment. Von Schurkenlesern für Schurkenfreunde.

Iris Tscharf

Autorbiografie in Kürze

Joseph Knox: Dreckiger Schnee
Candice Fox: Redemption Point
Luca D'Andrea: Der Wanderer
Blogarchiv:

Der Thriller ist die letzte Zuflucht des Moralisten.

— Zitat von Eric Ambler

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